«LinQuatsch» ist ein unterhaltsames Format, in dem Menschen ohne grosse Kenntnisse der rätoromanischen Sprachen lernen, sprechen und plaudern. Mit viel Humor, absurden Situationen und vielen sympathischen Fehlern zeigen wir, dass Rätoromanisch lustig, chaotisch und für alle zugänglich sein kann. Und wer lange schaut, ein bisschen Rätoromanisch verstehen wir schliesslich alle!
Rätoromanisch für Anfänger: So entstand LinQuatsch
Seit einigen Jahren arbeitet RTR mit Studierenden des Studiengangs «Multimedia Production» der FHGR zusammen. 2025 hat eine erste Gruppe von drei Studierenden gemeinsam mit RTR an einer neuen Videoserie mit dem Namen «Tgeggsch?» gearbeitet.
Nach den Pilotsendungen realisierten die beiden Studentinnen Melinda und Moena die ersten Inhalte für das neue Format «LinQuatsch». So entstand eine Reihe von Videos über die Eigenheiten der romanischen Sprache und die Herausforderungen, die sich ergeben, wenn eine gemeinsame Sprache fehlt.
Die Videos sind aber nicht nur für Menschen gedacht, die Rätoromanisch können, sondern für alle, die sich für unsere Sprache interessieren oder einfach nur die rätoromanische Sprache hören und geniessen wollen.
Die rätoromanischen Idiome kennenlernen
In der ersten Staffel des Formats gibt es unter anderem eine Telefonkette, bei der Personen, die kein Rätoromanisch sprechen, versuchen, ein Wort von einer rätoromanischen Person an eine andere weiterzugeben. Zudem gibt es auch ein «Ranking» der rätoromanischen Idiome.
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Welches Idiom ist das schönste, das böseste oder das lustigste? In den Episoden zwei bis vier beurteilt eine nicht-rätoromanische Person die verschiedenen Idiome nach verschiedenen Kategorien.
Welches ist das schönste Idiom?
Eine Frage, die die Rumantschia grundsätzlich spalten könnte, entwickelt sich eher zu einem Blick auf die interessantesten und charakteristischsten Wörter der verschiedenen Idiome.
Mit rätoromanischen Anweisungen zeichnen
In den Episoden sieben bis neun versuchen Rätoromanen, Menschen, die kein Rätoromanisch sprechen, zu erklären, wie man ein Bild zeichnet. Eine schwierige Aufgabe!
Zeichnen anhand rätoromanischer Anweisungen
«LinQuatsch» zeigt eindrücklich, wie essenziell Sprache für die Kommunikation ist – und gleichzeitig auch, wie oft wir einander verstehen, selbst, ohne die gleiche Sprache zu sprechen.