Während drei Wochen durften drei Studierende der Fachhochschule Graubünden bei RTR eigene Videos produzieren. Diese Zusammenarbeit entstand im Rahmen ihres Multimedia-Production-Studiums, welches sie in Chur absolvieren.
Während ihres Stages konzipierten und produzierten Lisa Strebel, Stephanie Römer und Moritz Kappeler Unterhaltungsvideos rund um die rätoromanische Sprache. Wieviel verstehen deutschsprachige Personen, wenn mit ihnen nur noch Rätoromanisch gesprochen wird?
Und wie hilfreich sind dabei das Schulfranzösisch oder das zu Hause gelernte Spanisch? Die entstandenen Videos richten sich jedoch nicht nur an Romanischsprechende, sondern an alle, die Interesse an Sprachen oder einfach nur Lust auf Unterhaltung haben.
«Maulwurf» / «Talpa»
Im ersten Video versuchen drei Nicht-Rätoromanischsprechende, aus einer Gruppe von fünf Personen den «Maulwurf» zu entlarven. Denn eine Person kann überhaupt kein Rätoromanisch, sondern imitiert die Sprache nur. Dies ist ein Video ähnlich dem bereits bekannten englischen Format «Find the mole». Ob der Maulwurf wohl enttarnt wird?
«Yoga»
Rätoromanisch zu verstehen, ohne die Sprache zu sprechen, ist auch bei der zweiten Aufgabe die Herausforderung. Eine Person gibt auf Rätoromanisch Anweisungen für eine Yogaübung, die andere Person macht, was sie versteht, oder zumindest meint zu verstehen.
Vermeintlich einfache Übungen werden so zu einer grossen Herausforderung mit einer hohen Gefahr für Missverständnisse.
«Montagsmaler» / «Pictur dal glindesdi»
Doch wie steht es um die Rätoromanischsprechenden? Hilft ihnen ihre Muttersprache, um andere romanische Sprachen wie Französisch oder Portugiesisch zu verstehen?
In diesen Videos müssen die Teilnehmenden Begriffe zeichnen, welche sie auf einer Fremdsprache gezeigt bekommen. Können sie sich auf ihre Sprachkenntnisse verlassen, oder werden sie vielleicht von ihrem Rätoromanisch auf eine falsche Fährte gelockt?