Auf über 2'200 Metern trafen sich wieder zahlreiche Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt zu den Laax Open. Der letzte internationale Freestyle-Wettbewerb fand vom 14. bis 18. Januar 2026 statt. Rund 250 Snowboarderinnen und Freeskier konkurrierten in den Disziplinen Slopestyle und Halfpipe.
Snowboard slopestyle
Der Franzose Romain Allemand gewinnt in Laax zum ersten Mal in seiner Karriere einen Slopestyle-Weltcup. Nur Yuto Kimura (JPN) kommt ihm in seinem starken ersten Lauf mit 81,70 Punkten nahe und wird Zweiter vor Yiming Su (CHN).
Der Schweizer Jonas Hasler zeigt zwei solide, aber nicht sehr starke Läufe, was ihm Rang 6 einbringt. Ein solides Resultat für den 19-Jährigen.
Bei den Frauen fuhr die Japanerin Kokomo Murase zuoberst aufs Podest. Zweite wurde die Amerikanerin Lily Dhawornvej vor der Österreicherin Anna Gasser.
Halfpipe Snowboard: Ostasien und Down Under dominieren
Im Snowboard-Halfpipe-Finale steigt Gaon Choi aus Korea mit 92,50 Punkten auf das Podest. Zweite werden die Japanerin Rise Cudo und Xuetong Cai aus China.
Bei den Männern erreichte der Australier Scotty James mit einem fast perfekten Lauf (98,75 Punkte) den obersten Platz auf dem Podest vor Campbell Melville Ives aus Neuseeland und Valentino Guseli aus Australien.
Auch Patrick Burgener, der seit dieser Saison unter brasilianischer Flagge fährt, sprang in der Halfpipe. Im Endklassement klassiert sich der Schweiz-Brasilianer auf dem sechsten Rang.
Slopestyle Freeski: Ragettli und Gremaud neben dem Podest
Im Slopestyle erreichen Mathilde Gremaud und Lokalmatador Andri Ragettli jeweils Rang sieben.
Den Sieg holte sich Birk Ruud (85,08 Punkte). Der Norweger hatte genau einen Punkt mehr als der Österreicher Matej Svancer. Dritter wurde der Kanadier Evan Mceachran.
Bei den Frauen gewann die chinesische Topfavoritin Eileen Gu (85,13 Punkte) vor der Amerikanerin Marin Hamil und Lara Wolf aus Österreich.