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Fasnacht in Graubünden: Guggenmusik, bunte Kostüme und Umzüge
Legenda: Fasnacht in Graubünden: laute Guggenmusik und kreative Kostüme RTR

Fasnacht in Graubünden Fasnachtsumzüge gehören zur rätoromanischen Kultur

Laute Guggenmusik, kreative Kostüme, Konfetti auf den Strassen und bunte Umzüge: Fasnachtfans feiern in Graubünden jährlich die fünfte Jahreszeit. Welche Bedeutung hat die Tradition für die rätoromanischen Sprachgebiete? Hier erhalten Sie eine Übersicht der Fasnachtsanlässe in Graubünden.

Ob Fasnacht, Karneval, Fasching oder auf Rätoromanisch «tschaiver» – die Bedeutung des Brauchtums ist überall dieselbe. Bei der Fasnacht handelt es sich um einen christlichen Brauch. Sie wird vor der sechswöchigen Fastenzeit ausgelassen gefeiert. Somit steht die fünfte Jahreszeit auch für eine Zeit voller Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und Lebensfreude. Nebst den bekanntesten Veranstaltungen in der Schweiz – sei es die Basler oder Luzerner Fasnacht – bietet auch Graubünden kunterbunte Umzüge und Feste, die zum Feiern einladen. Ein bekannter Umzug findet jedes jahr in Trun in der Surselva statt – dieses Jahr bereits zum 40. Mal.

Livestream: 40 Jahre Fasnacht in Trun

Der traditionelle Fasnachtsumzug in Trun feiert einen runden Geburtstag. Dieses Jahr findet der Umzug am Samstag, 7. Februar 2026 statt. RTR wird den Umzug live auf Play RTR übertragen. Esther Berther und Valentin Schmed kommentieren den Umzug und mischen sich unter die Leute.

Livestream Fasnacht Trun
Legenda: Fasnacht Trun: Live oder zum Nachschauen auf rtr.ch RTR

Fasnacht 2026 in Graubünden – ein Überblick

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  • 17. Januar: Danis
  • 21. – 24. Januar: Lostallo
  • 24. Januar: Malix
  • 24. Januar Sumvitg
  • 28. – 31. Januar: Cama
  • 31. Januar: Ilanz
  • 31. Januar Rhäzüns
  • 3. – 8. Februar: Roveredo
  • 6. – 12. Februar: Domat/Ems
  • 6. Februar: Zizers
  • 7. Februar: Trun
  • 7. Februar: Vals
  • 7. Februar: Cazis
  • 12. Februar: Savognin
  • 12. Februar: Sedrun
  • 12. Februar: Bonaduz
  • 13. Februar: Scharans
  • 13. – 18. Februar: Chur
  • 14. Februar: Disentis
  • 14. Februar: Untervaz
  • 14. Februar: Castaneda
  • 20. Februar: San Bernardino
  • 21. Februar: Schiers
  • 21. Februar: Felsberg
  • 21. Februar: Augio
  • 27. Februar – 1. März: Grono

Fasnacht in den rätoromanischen Sprachgebieten

Welche Bedeutung hat die Tradition für die rätoromanische Schweiz? Fasnacht wird vor allem in den katholischen Regionen Romanischbündens gefeiert. Als Fasnachtszentrum in Graubünden gilt seit jeder die Gemeinde Domat/Ems. Das Maskeradenlaufen – ein heidnischer Brauch zur Vertreibung des Winters – hat dabei besondere Tradition. Hier endet die Fasnacht mit dem «Schmutzigen Donnerstag» und nicht mit dem Aschermittwoch. Die Höhepunkte sind «margis bel» (schöner Dienstag) und «gievgia grassa» (fetter Donnerstag). In den letzten Jahrzenten hat sich die Fasnacht immer mehr in der Surselva, zum Beispiel in den Gemeinden Trun, Disentis/Mustér oder Tujetsch, verankert. Auch in der Gemeinde Surses, zu welcher beispielsweise Savognin gehört, wird der Brauch jährlich gefeiert. Im Jahreskalender des Engadins hingegen spielt der Fasnachtsbrauch keine so gewichtige Rolle.

Hintergründe zur Fasnacht in Graubünden

Fasnacht in Graubünden: Impressionen

Bilder der Fasnachtsumzüge in den Regionen

Wie sagt man «Fasnacht» auf Rätoromanisch?

Fasnacht auf Rätoromanisch Idiom
tschaiver Rumantsch Grischun
carnaval, tschütschaiver Vallader
tschever Surmiran
tscheiver Sursilvan
tschaiver Puter
carneval, tschever Sutsilvan

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