In drei Folgen der Serie «Portas avertas» besuchen sie sechs Häuser: eine massive Renovation in Klosters, ein gläsernes Chalet in Alvaneu, ein umstrittenes Low-Tech-Haus in Igis, ein durchgestyltes Refugium in Vignogn, ein missverstandenes Betonmonument in Ardez und ein steinernes Juwel in Maloja.
Klosters und Alvaneu
Ein altes Haus in Klosters im Prättigau wurde aufwendig renoviert und in ein dunkles Haus transformiert, welches in der Gemeinde sofort ins Auge fällt. Innen überzeugt das Gebäude mit einem einzigartigen Fussboden aus einhemischen Steinen und einer besonderen Atmosphäre. In Alvaneu öffnen wir die Türen eines Glas-Chalets, das reduziert eingerichtet ist und sich mit der Waldumgebung verbindet.
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Bild 1 von 7. Portas avertas in Klosters. Bildquelle: RTR.
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Bild 4 von 7. Portas avertas in Alvaneu. Bildquelle: RTR.
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Igis und Vignogn
Ein Low-Tech-Haus in Igis sorgt für Diskussionen. Beton ist das zentrale Baumaterial, aber auch Glas hat seine Funktion, und das nicht nur auf ästhetischer Ebene. Eine Nachbarin nennt das Haus auch «die Kapelle».
Ebenfalls aus Beton gebaut ist das stilvolle Refugium in Vignogn. Auf den ersten Blick passen die beiden Häuser nicht wirklich ins Ortsbild vom Lugnezer Dorf Vignon, sie erregen jedoch Aufmerksamkeit.
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Bild 1 von 7. Portas avertas in Igis. Bildquelle: RTR.
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Bild 4 von 7. Portas avertas in Vignogn. Bildquelle: RTR.
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Bild 7 von 7. Bildquelle: RTR.
Ardez und Maloja
Auch im Engadin gibt es einige architektonische Juwelen. So beispielsweise das missverstandene Monument aus Beton in Ardez, das den Engadiner Baustil neu interpretiert. Ins Auge fällt das Haus durch seinen besonderen Hof und den Bogen.
Im Oberengadin bekommen wir Einblick in ein steinernes Juwel in Maloja, ein Dreifamilienhaus, das in einem Quartier mit herrlichem Ausblick steht.
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Bild 1 von 8. Portas avertas in Ardez. Bildquelle: RTR.
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Bild 5 von 8. Portas avertas in Maloja . Bildquelle: RTR.
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Bild 8 von 8. Bildquelle: RTR.
Anita Simeon Lutz und Livio Chistell sind durch Graubünden gefahren und haben verschiedene Baustile unter die Lupe genommen, sprachen mit Hausbesitzern und ihren Visionen und philosophierten über Materialien, Farben und versuchten die Atmosphäre in den aussergewöhnlichen Häusern zu fassen.
Die Bündner Architektur muss sich nicht verstecken. Es gibt hier gute Architektinnen und Handwerker. Und man muss auch sagen, dass es nicht so einfach ist in Graubünden zu bauen, da man stets den Kontrast der Berge hat.
Kurz und bündig: Fünf Fragen an die Expertin
Holz oder Beton?
Holz – ich stamme aus einer Tischlerfamilie, dadurch bin ich beeinflusst.
Renovieren oder neu bauen?
Renovieren, weil es zum einen nachhaltiger ist und zum anderen bringt es die Seele des Gebäudes bereits mit.
Das Budget überschreiten oder sparen?
Das Budget leicht überschreiten. Während des Bauens kommen nämlich immer neue Ideen und man merkt, was man besser machen könnte. Deshalb braucht es mehr Budget.
Moderatorin und Expertin in einer Sendung sein oder Architektin sein und etwas bauen?
Das ist eine schwierige Frage. Eigentlich lieber selber bauen, aber Moderatorin zu sein, ist auch attraktiv. Dann kann ich mir nämlich coole Objekte anschauen und meine Meinung sagen, ohne dass es Konsequenzen hat.
Und zum Schluss: Welches der sechs Häuser hat am besten gefallen?
Das in Ardez, es ist konsequent und eindeutig ein architektonisches Manifest. Ich war auch erstaunt über die Atmosphäre des Hauses.