Wenn Chur zur Schützenhauptstadt der Schweiz wird
Einer der grössten Schweizer Sportanlässe im 2026 - das Eidgenössische Schützenfest - fand nach 40 Jahren wieder in Graubünden statt. Ausgetragen wurde das Fest in der Bündner Hauptstadt Chur und Umgebung. Als Hauptschiessstand und Festzentrum diente die Schiessanlage auf dem Churer Rossboden. Zusätzlich wurden 19 weitere Schiessanlagen aus verschiedenen Bündner Regionen in die Festivitäten und Schiessbetriebe eingebunden. Das ESF2026 erlebten rund 36'000 Schützinnen und Schützen sowie etwa 100'000 Festbesucher.
Dezentrale Organisation in Chur und Umgebung
Das ESF2026 unter dem Motto «Tradition und Passion», «tradition et passion», «tradizione e passione», «tradiziun e passiun» – stand für Verbundenheit mit der Geschichte und Offenheit für Neues. Das dezentrale und somit nachhaltige Durchführen des Eidgenössischen Schützenfestes hatte den Vorteil, dass möglichst keine temporären Scheiben zugemietet und zusätzliche Bauten erstellt werden mussten. Der Verein ESF2026 setzte auf Vergütungen für die Teilnahme und Einsätze der Trägervereine, Funktionäre und Helfer. Diese Vergütungen konnten dann voll oder teilweise in den Ausbau bestehender Schiessanlagen einfliessen, was den regionalen Schützenvereinen zugutekam. So wurde eine sinnvolle Weiternutzung der Schiessanlagen gewährleistet.